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Tag gegen Lärm 2012       EMISSION : IMPOSSIBLE International Noise Awareness Day in Deutschland organisiert durch den Arbeitskreis Tag gegen Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V.
Informationsstand der Bürgerinitiative Stadtautobahn B3a Marburg Termin: 25.04.2012, 11:00 Uhr Ort:  35037 Marburg - Marktplatz    Seit dem letzten „Tag gegen Lärm“ hat die Bürgerinitiative Stadtautobahn einige Anstrengungen unternommen – so gab es ...   ... eine Podiumsdiskussion mit den Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl; Schreiben an das zuständige Regierungspräsidium; Schreiben an den Bundesverkehrsminister; umfassende Stellungnahme zum Lärmaktionsplan Schiene; gemeinsame Veranstaltungen mit anderen Bürgerinitiativen und den Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda 21; Gespräche mit den Marburger Vertretern des Land- und Bundestags ...   ... und so langsam bewegt sich was: die Stadtautobahn wird als LKW-mautpflichtige Bundesstraße eingestuft; die Stadt Marburg investiert in Geschwindigkeitskontrollen; im Zuge von Erneuerungsarbeiten wird zumindest versuchsweise lärmmindernder Asphalt aufgetragen.   Die Technische Hochschule Mittelhessen konnte gewonnen werden, das durch Stadtautobahn und Bahnlinie zerschnittene Marburger Lahntal zum Gegenstand einer umfassenden Studienarbeit zu machen: Bestandsanalyse und städtebauliche Perspektiven einer Einhausung werden in Kürze vorgestellt.
http://www.tag-gegen-laerm.de/ Flyer und Infomaterialien zum Tag gegen Lärm finden Sie hier zum Download: http://www.bi-stadtautobahn.info/tag%20gegen%20lrm.htm
Politischer Salon mit Vertreter/innen der Bürgerinitiative Stadtautobahn B3a Marburg   Termin: Freitag, 22. Juni 2012, 18:30 Uhr Ort:  35037 Marburg - Stadtverordnetensitzungssaal, Barfüßerstr. 50    „Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen, wie die Cholera und die Pest“  (Robert Koch, 1910)   Moderation: Johannes M. Becker Friedens- und Konfliktforscher (Uni Marburg) Veranstaltung mit Unterstützung des Marburger Universitätsbundes
MARBURGER LÄRMSPAZIERGANG  am Freitag, dem 17. August 2012 um 15 Uhr Startpunkt: Mensa-Terrassen/Mensa-Brücke (Hermann-Cohen-Weg in Marburg) Dauer: ca. 45 Min. mit Informations- und Redebeiträgen; im Anschluss: Grillen und Live- Jazz Marburg ist eine schöne Stadt, in der sich zumal im Sommer wundervoll spazieren, spielen, bummeln, aber auch studieren, forschen und arbeiten ließe - wären da nicht die massiven Einschränkungen, die vor allem von der sogenannten „Stadtautobahn“ B3a ausgehen. Sie zerschneidet die Stadt, verpestet die Luft mit den Abgasen von rund 42.000 Kraftfahrzeugen, die jeden Tag über sie durch Marburg brettern, und belastet weite Teile der Stadt mit unerträglichem Lärm, der nicht nur die Lebensqualität entschieden beeinträchtigt, sondern auch, gemeinsam mit den Abgasemissionen, eine massive Gesundheitsgefährdung für Kinder und Erwachsene darstellt. Tausende Marburger Bürgerinnen und Bürger müssen tagtäglich und allnächtlich mit dieser Belastung  leben. Um den Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung diese Erfahrung persönlich erlebbar zu machen, laden wir Sie herzlich zu unserem Lärmspaziergang ein. Das gilt vor allem für diejenigen Amts- und Mandatsträger/innen, die sich bislang noch nicht vor Ort mit dem Problem auseinandergesetzt haben. Wir gehen davon aus, dass Sie sich ihrer Verantwortung für die Bürgerinnen und Bürger bewusst sind und diese besondere Möglichkeit zu einer eigenen Anschauung und Urteilsbildung nutzen werden. Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme. Eingeladen sind örtliche, aber auch überregionale politische Entscheidungsträger und natürlich jeder und jede interessierte Bürger/in. Der Oberbürgermeister der Stadt Marburg, Egon Vaupel, hat seine Teilnahme an der Veranstaltung bereits zugesagt.
Was lange währt, wird lange noch nicht gut Verwirrspiel der Politik um Flüsterasphalt - Beschwichtigungstaktik statt Beruhigungskonzept ? Neue Straßendecke zur Lärmreduktion technisch halbherzig und nur für Teile der Stadtautobahn vorgesehen Nach drei Schreiben und nunmehr drei Monaten wurde die einfache Frage nach Art und Umfang der in der Presse angekündigten Straßenerneuerungsarbeiten auf der B3 im Stadtgebiet Marburg beantwortet. Unumstritten ist, den Lärmschutz an der Quelle zu forcieren und erst in zweiter Linie weitere Abschirmungen in Betracht zu ziehen. Der passive Schallschutz - also das Einkapseln von Emissionsbelasteten ohne flächige Wirkung - ist eine dritte und letzte Möglichkeit. Für die Stadtautobahn ist neben der schallreflektierenden Straßenrandbebauung, der Geschwindigkeit, auch die Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche eine wichtige Stellschraube, um den Lärm schon an der Quelle zu minimieren. Der Präsident von "Hessen mobil" Burkhard Vieth bestätigt folgende bauliche Maßnahme: zwischen Marburg-Mitte und der Hochstraße soll 2013 ein lärmoptimierter Straßenbelag eingebaut werden. Auch die Stadtspitze hatte große Hoffnungen auf diese Form des Straßenbelags gesetzt, der den Lärm, der von der Stadtautobahn ausgeht, reduzieren soll. Es handelt sich jedoch nicht um Flüsterasphalt, sondern um ein SMA-LA genanntes Produkt (Splittmastix-Lärmarm). Die Lärmminderung soll 4 dB betragen, andere Quellen berichten von anerkannten 2dB. Dem aufmerksamen Autofahrer wird nicht entgangen sein, dass besagter Straßenabschnitt vor allem in Nordrichtung deutlich lauter ist, als die übrige Stadtautobahn.  Auch die akustischen Auswirkungen der Belagswahl, altersbedingter Verschleißerscheinungen wie Spurrinnen, Rauigkeit, Risse, Flickstellen, Stoßfugen bei Brücken erfordern die Erneuerung des Fahrbahnbelags einer derartigen Straße mitten durch die Marburger Wohngebiete zu Recht. Nach den vorliegenden Ausführungen zu urteilen, scheinen in betreffenden Sanierungsabschnitt die Auslösewerte für Lärmschutzmaßnahmen nun auch nach Auffassung der Behörden überschritten zu sein. Zur Renovierung vorgesehen ist allein der Bereich von der Hochbrücke vor dem Bahnhof bis zur Ausfahrt Marburg Mitte. „Für die übrigen Bereiche werden bei der nächsten turnusmäßigen Deckenerneuerung die Voraussetzungen für den Einbau eines lärmoptimierten Deckenbelags (u.a. Überschreitung der maßgeblichen Auslösewerte für die Lärmsanierung und Verhältnismäßigkeit im Hinblick auf Kosten und Wirtschaftlichkeit) überprüft,“ schreibt Hessen Mobil. Dies, befürchtet die BI, wird noch lange auf sich warten lassen und die Stadt und die Anwohner mit ihren Lärmproblemen auf unbestimmte Zeit alleine lassen. Diese fortgesetzte Flickschusterei verhindert geradezu strategisch ein schlüssiges Gesamtkonzept. Bei derart halbherzigen Maßnahmen geht es vorrangig nicht um Beruhigung des Lärms, sondern um Beschwichtigung der Lärmopfer. Auch in Hinblick auf das Stadtbild und die betroffenen Hanglagen kommt man an kombinierten flächeneffektiven Maßnahmen wie Geschwindigkeitsreduktion und Flüsterasphalt nicht vorbei. im Übrigen: Alle neu gebauten italienischen Autobahnen werden seit 2003 mit offenporigen Asphalten versehen. Dänemark, Österreich, die Schweiz, und andere europäische Länder, vor allem die Niederlande, setzen offenporigen Asphalt seit Jahren in großem Umfang ein. (Wikipedia)
Wellenformdarstellung des Belags - der Sanierungsabschnitt ist markiert:
Bürgerinitiative Stadtautobahn Marburg